Grabsteine:
Die Friedhofsverwaltung hat 2006 südlich der Kapelle auf dem St. Martini
Friedhof begonnen ein Grabsteinmuseum aufzubauen. Neben dem ältesten noch
vorhandenen Stein finden Sie dort einige alte Grabsteine mit interessanten
Inschriften und Berufsbezeichnungen. Wer kann sich heute etwas unter einem
Hüttenmeister oder einem Schönfärber vorstellen?
Nach dem im Jahre 1996 vom Kirchenvorstand beschlossenen Verzicht auf eine
weitere Reglementierung der Gestaltung von Grabdenkmalen ist auf unseren
Friedhöfen ein Trend zu individuellen, handwerklich gefertigten Denkmalen
entstanden.
Einige Grabsteine wurden aus heimischem Material (Sandstein) von Künstlern
und Bildhauern erstellt, es gibt Denkmale aus Materialkom- binationen Stein /
Glas oder Stein / Metall.
Die Friedhofsverwaltung ist darum bemüht den ältesten Teil des St.
Martini Friedhofes in seinem Charakter zu erhalten. Wir stellen darum für
die Erneuerung oder Neuanlage von Gräbern in diesem Teil des Friedhofes
kostenlos alte Grabeinfassungen zur Verfügung, sofern welche vorhanden
sind.
Verkehrssicherung:
Die Grabsteine werden jährlich auf ihre Standsicherheit durch die
Friedhofsverwaltung geprüft. Die Nutzungsberechtigten von unsicheren
Grabsteinen werden schriftlich benachrichtigt. Auf dem Grabstein wird ein
Aufkleber angebracht, der vor der bestehenden Gefahr warnen soll. Er darf erst
nach Beseitigung der Gefahr entfernt werden! Grabsteine, von denen eine
unmittelbare Gefahr ausgeht, werden aus Sicherheitsgründen umgelegt.
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